Bremen

     

    Bremen
    Foto-Copyright: Jens Hagens / BTZ Bremer Touristik-Zentrale
    Die Freie Hansestadt Bremen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die vor allem von ihrer Rolle als bedeutendes Handelszentrum in Norddeutschland geprägt ist. Bremen verteidigte über Jahrhunderte seinen Status als freie Stadt und behielt auch nach dem Zweiten Weltkrieg als Teil der Bundesrepublik Deutschland seine politische Eigenständigkeit. Der historische Marktplatz mit Rathaus und Rolandstatue - ebenfalls Sinnbild für Bremens Streben nach Unabhängigkeit - zählt mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht ebenso wie die berühmten Bremer Stadtmusikanten Besucher:innen von nah und fern an. Heute vereint der Global Player an der Weser maritime Tradition mit moderner Weltoffenheit. Deutschlands elftgrößte Stadt bietet nicht nur einen dynamischen Wirtschaftsstandort, sondern auch ein vielfältiges Kulturangebot.

    Mit vier staatlichen Hochschulen ist Bremen außerdem ein wichtiges Zentrum in der internationalen Wissenschaftslandschaft. 1971 wurde die Universität Bremen als moderne, offene und reformorientierte Hochschule gegründet. Sie hat sich seitdem zu einer renommierten Bildungs- und Forschungseinrichtung entwickelt, die für ihre interdisziplinäre Ausrichtung, neuartige Lehr- und Forschungsansätze sowie ihre internationalen Partnerschaften bekannt ist. Die Universität verbindet darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit zwölf außeruniversitären Forschungsinstituten, die um den bzw. auf dem Campus angesiedelt sind. Seit 2016 werden diese Kooperationen in der U Bremen Research Alliance (UBRA) gebündelt, der neben der Uni unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin (MEVIS) angehören. Als Forschungsstandort lebt Bremen die Verzahnung von Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft.

    Am Fachbereich für Mathematik und Informatik der Universität Bremen beschäftigt sich das Cognitive Systems Lab (CSL) mit menschzentrierten Technologien und Anwendungen auf der Basis von Biosignalen, die aufgezeichnet und mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) in Echtzeit ausgewertet werden. Dabei geht es auch darum, menschliches Verhalten wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kommunikation und Interaktion computergestützt zu modellieren, vorherzusagen und zu erklären. Geleitet wird die Forschungsgruppe von Prof. Tanja Schultz, die ebenfalls als Sprecherin des Wissenschaftsschwerpunktes Minds, Media, Machines und des KI-Leitprojekts der U Bremen Research Alliance fungiert. Das Team am CSL entwickelt innovative Technologien, die sich an individuelle Bedürfnisse ihrer Nutzer:innen anpassen. Diese biosignaladaptiven kognitiven Systeme sollen uns in Zukunft über SmartDevices, Apps, oder Roboter transparent und zuverlässig im Alltag unterstützen. Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt: KI soll uns Menschen dienen, nicht umgekehrt.

    Lokales Organisationsteam - Bremen

     

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